Minister legen Fortschritt beim operativen Programm „Transport“ vor

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Quelle: Wirtschaftsblatt-bg.com

Ein Fortschritt bei der Entwicklung der Projekte zum Operativen Programm (OP) „Transport“ 2007-2013 und geplante Änderungen des Verfahrens bei der Verwendung von EU Mitteln – davon berichteten Top-Politiker und Leiter der staatlichen Agenturen, die für EU-Projekte im Rahmen dieses Programms verantwortlich sind, am Tag der offenen Tür im Transportministerium Mitte Januar. Beim Ereignis waren der Transportminister Petar Mutaftschiev, die Vizepremierministerin Meglena Plugtschieva, die Chefin der Direktion „Koordination der Projekte“ beim Transportministerium, Neli Jordanova, sowie der stellvertretende Vorsitzende der Nationalen Agentur für Straßeninfrastruktur (NAPI), Asen Antov, und die Vorsitzende der Nationalen Gesellschaft Eisenbahninfrastruktur, Maria Tschakarova, dabei.

Das Ziel des Treffens war es, über die Entwicklung bei den Prioritätsprojekten zum OP „Transport“ im vorigen Jahr zu berichten und die erwarteten Ergebnisse für 2009 vorzustellen. Der Fokus war vor allem auf NAPI und die Firma Eisenbahninfrastruktur als die größten Benefizienten gerichtet. Im Rahmen des OP „Transport“ ist der NAPI die Verwirklichung von vier Großprojekten anvertraut. Laut Antov, sind die Projekte für den Bau der Autobahnen „Maritza“ und „Struma“ schon fertig und befinden sich im Moment in der Enteignungsphase. Antov prognostizierte, dass die Verfahren für die Auswahl von Auftragnehmern für die Abschnitte 1 und 4 der Autobahn „Struma“ und für „Maritza“ um die Mitte 2009 gestartet werden. Die Enteignungen für die zwei Abschnitte von „Struma“ sollen im dritten Quartal dieses Jahres abgeschlossen werden. Es steht noch eine Bewertung von Umweltauswirkungen des „Struma“-Projekts und die Vorbereitung einer Bewerbungsform bevor. Derzeit arbeitet NAPI an der Bewerbungsform für einen Berater, der die Nutzen-Kosten-Analyse für das Projekt ausfertigen soll.

Das Projekt für die Autobahn „Maritza“ ist auch fertig und der Enteignungsprozess soll Mitte 2009 beendet werden. Zurzeit ist die Vorbereitung einer Bewerbungsform auch für dieses Projekt unterwegs und die soll bis zum Februar 2009 bereit liegen. Weiterhin erwartet Antov, dass beim Projekt für den Aufbau einer Verbindung der Umgehungsstraße von Sofia mit der Autobahn „Hemus“ die Enteignungsphase noch Anfang dieses Jahres abgeschlossen wird. Die Vorbereitung der Bewerbungsform für das Projekt steht unmittelbar vor dem Abschluss. Das vierte Schlüsselprojekt zum Bau der Straßenstrecke Kardjali-Podkova ist nur in seinen technischen Aspekten bereit und der Enteignungsprozess ist auch unterwegs. Eine Analyse des Projekts hat aber eine niedrige Effektivität aufgezeigt und bis zum Ende Januar soll das Projekt gewechselt werden.

Antov nannte das Projekt zum Aufbau des nördlichen Bogens der Sofioter Umgehungsstraße als den wahrscheinlichsten Ersatz.

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